Prävention & Intervention

Mobbing verschlechtert die Beziehungsqualität in Klassen und Schulen. Dies umfasst nicht nur die Opfer, sondern auch unbeteiligte Schüler werden zunehmend verunsichert, wenn Mobbingfällen seitens Lehrer und Schule nicht entschieden entgegengewirkt wird. Daher wirkt sich eine hohe soziale Schulqualität entscheidend auf das Klassenklima aus. Das beinhaltet einen demokratischen Führungsstil von Direktion und Lehrpersonal sowie einen offenen, wertschätzenden Umgang zwischen allen Beteiligten.

Gemeinsame Akzeptanz

Prävention funktioniert nur im Verbund. Soll die Mobbing-Prävention zum Erfolg führen, bedarf es daher einer gemeinsamen Akzeptanz von Direktion, Lehrpersonal und Eltern, das soziale Klima in der Schule zu fördern. Dazu gehört ebenso das Verständnis, dass Gewaltprävention einen wesentlichen Beitrag zur Schulqualität leistet, als auch die gemeinsame Festlegung auf Werte, Normen und verbindliche Regeln im Bereich der Mobbingprävention. Die gemeinsame Entwicklung einer lösungsorientierten Haltung bei gewalttätigem Verhalten ist ebenfalls ein wesentliches Element.

Auch sollte ein Konzept zur Frühintervention geplant werden, um im Falle eines Auftretens von Mobbing gemeinsam agieren zu können. Dieser Handlungsplan schafft Sicherheiten, denn hier werden Zuständigkeiten, die Art von Zusammenarbeiten und die Zeitpunkte der Weitergabe von Informationen definiert.

Externes Know-how

Schulen sind bei Prävention und Intervention auf externes Know-how angewiesen, daher steht ihnen Kaleido Ostbelgien gemeinsam mit seinen Partnern zur Umsetzung von nachhaltigen Präventions- und Interventions-Prozessen professionell zur Seite. Auch die Eltern sind wesentlicher Bestandteil bei der Durchführung von Maßnahmen – die transparente und konstruktive Zusammenarbeit trägt hier wesentlich zum Erfolg bei.